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BGH: Tatsächliche Wohnungsgröße bei Mieterhöhungen maßgeblich Hot

Knebel Immobilien   04 Dezember 2015  

Mieterhöhungsverlangen müssen sich künftig immer an der tatsächlichen (und nicht an der im Mietvertrag vereinbarten) Wohnungsgröße orientieren. Das gilt entgegen der bisherigen Rechtsprechung auch dann, wenn die Abweichung der Wohnungsgröße unter zehn Prozent liegt, so der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem gestrigen Urteil. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Mieter nun zu Mietminderungen berechtigt sind, wenn die vereinbarte von der tatsächlichen Fläche abweicht. Hierzu hat der BGH nichts gesagt.

Der BGH stellte fest, dass bei einer geforderten Mieterhöhung die Kappungsgrenze stets eingehalten werden muss, auch wenn die Wohnung sehr viel größer, aber auch kleiner, ist als im Vertrag vereinbart.

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