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Vermieter müssen Haustieren nicht immer zustimmen Hot

Knebel Immobilien   29 April 2016  

Erleichterung für eine Hundebesitzerin in Hannover: Ihr zotteliger Mischling Toby darf in ihrer Mietwohnung bleiben. Das entschied das Amtsgericht der niedersächsischen Landeshauptstadt am Donnerstag. Vorausgegangen war ein langwieriger Rechtsstreit, der sich seit Oktober hinzog. Die Frau hatte Toby angeschafft, ohne zuvor den Vermieter um Erlaubnis zu fragen.

Dieser verlangte daraufhin, den Hund abzugeben, weil er das Treppenhaus verschmutze und zerkratze. Eine übermäßige Abnutzung des Treppenhauses sei bei einem Ortstermin aber nicht festgestellt worden, teilte das Amtsgericht Hannover mit (Az: 541 C 3858/15).

Auch das Argument, die Bewohner des Hauses fühlten sich durch den Hund gestört, weil dieser belle und unangeleint im Treppenhaus geführt werde, verfing vor Gericht nicht.

Bei Abschluss des Mietvertrags im Juli 2014 hatten die Kläger noch keine Haustiere gehabt. Der Vertrag sieht vor, dass für jede Tierhaltung, insbesondere für Hunde und Katzen, eine vorherige Genehmigung des Vermieters eingeholt werden muss.

Die Frau führte an, sie leide seit Herbst 2014 an einer gesundheitlichen Einschränkung, die sich durch die Anwesenheit von „Toby" erheblich gebessert habe.

 

Quelle: dpa

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